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Stimmen aus dem Forum

Susanne Münzner

 

Susanne Münzner (28), zurzeit in Elternzeit, eröffnet im Februar ihre eigene Praxis in Suhl/Thüringen


„Im Februar eröffne ich meine eigene Praxis. Deshalb wollte ich unbedingt zum ZoRA-Forum. Fürs Netzwerken hatte ich leider wenig Zeit – die Pausen musste ich zum Stillen nutzen. Für meine Praxis habe ich trotzdem viele fachliche Anregungen mitbekommen, zum Beispiel aus dem Implantologie-Workshop. Beeindruckt haben mich auf dem Kongress vor allem die familiäre Atmosphäre und dass die Kolleginnen tatsächlich aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind. Das hätte ich nicht erwartet. Nächstes Jahr bringe ich meine Mutter und ein paar Freundinnen mit, und dann machen wir auch das Rahmenprogramm mit.“

Ingrid Hinske

 

Ingrid Hinske (63), Zahnärztin in eigener Praxis in Neuwied-Koblenz


„Eigentlich hätten mich auch andere Fortbildungen an diesem Wochenende gereizt, aber ich bin froh, dass ich mich für Weimar entschieden habe. Ich habe hier etwas Wertvolles gefunden: den Kontakt zu anderen Frauen, die in derselben Situation sind wie ich und die von denselben Problemen berichten, die ich auch kenne. Wie oft arbeite ich alleine in meiner Praxis und hadere mit mir: Warum bekomme ich das nicht hin? Bin ich zu dumm, bin ich zu alt? Hier sehe ich: Den anderen geht es genauso. Beflügelt haben mich der Vortrag über Kinderzahnheilkunde und das Rhetoriktraining – eine gute Gelegenheit, um sich selbst mal wieder zu überprüfen und darüber nachzudenken: Wie bin ich eigentlich in meiner Praxis?“

Susanne Münzner

 

 

Anna Nasilowski (31), angestellte Zahnärztin in einer Praxis in Köln

 

„Schade finde ich, dass so wenig jüngere Frauen zum Weimarer Forum gekommen sind, und ich fände es auch nicht schlecht, wenn mehr Männer dabei wären. Man kann hier einfach gut netzwerken, und für die Praxis nehme ich auch einige Ideen mit – zum Beispiel die Tipps für die zahnmedizinische Ästhetik und das Thema Bisphosphonate. Im Studium haben wir darüber nicht so viel gehört. Hier hat die Referentin das sehr gut erklärt.“

Ingrid Hinske

 

 

Marie-Luise Hamburger (29), angestellte Zahnärztin in einer Praxis in Büdingen

 

„Ich war schon letztes Jahr in Weimar dabei und habe das Gefühl, dass der Kongress in diesem Jahr noch offener und kommunikativer war. Dass so viele neue Leute dazugekommen sind, zeigt, dass es vorangeht mit der Idee und dem Netzwerk. Auf regionaler Ebene verläuft das Netzwerken leider noch etwas schleppend. Wir wollen in Hessen eine Regionalgruppe aufbauen, sind bisher aber einfach zu wenige.“

Birgit Stötzner

Birgit Stötzner (39), niedergelassene Zahnärztin in eigener Praxis in Wuppertal

 

„Eine Freundin hat mich gefragt, ob ich nicht mitfahren will nach Weimar. Wenn ich mal ehrlich bin, hat ich mich das Programm im ersten Moment nicht so überzeugt. Normalerweise besuche ich Fortbildungen zu ganz speziellen Themen. Dann hat es mir hier aber gerade gefallen, dass so völlig unterschiedliche Themen geboten wurden und die Vorträge auch nicht so stur fachlich waren. Ich habe so viele Ideen fürs tägliche Leben mitgenommen. Wir haben den Erfolgs-Workshop besucht, Tipps für die Parodontitistherapie bekommen, und der Impulsvortrag zu Rhetorik und Körpersprache war einfach klasse. Schön ist auch, dass Weimar nicht so ein Riesenkongress ist. Dadurch gab es eine Art Gemeinschaftsgefühl, so ein Gefühl von: Wir sind unter uns.“

Dr. Sigrid Ritter-Becker

 

Dr. Sigrid Ritter-Becker (53), niedergelassene Zahnärztin in einer Gemeinschaftspraxis in Mörfelden bei Frankfurt

 

„Diesen Kongress habe ich mir einfach gegönnt. Schon allein das schöne Rahmenprogramm mit dem Goethe-Haus bei Abend wollte ich mitnehmen. Fachlich gelernt habe ich trotzdem etwas. Mich hat auch angesprochen, dass es eine Fortbildung vor allem für Frauen ist. Ich glaube, dass wir untereinander offener miteinander reden und uns weniger profilieren wollen. So waren auch die Vorträge – ganz sachlich und praktisch. Und durch das Rahmenprogramm habe ich viele gute Kontakte geknüpft. Nächstes Jahr komme ich wieder.“