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Über den Tellerrand geschaut: KompetenzNetzwerk ZoRA knüpft am europäischen Netz

Unter dem Motto „Frauen nehmen die Herausforderung an“ fand vom 23. bis 25. September das Dritte Weimarer Forum für Zahnärztinnen statt. Zahnmedizinerinnen aus ganz Deutschland waren der Einladung nach Weimar gefolgt, um ihr Wissen in Workshops und Fach­vorträgen aufzufrischen und Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Kerstin Blaschke, stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende und Initiato­rin des Weimarer Forums, zur Veranstaltung: „Das Weimarer Forum erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist bundesweit für viele Zahn­ärztinnen zur festen Institution geworden.“ Das Besondere an der Veranstaltung sei der Netzwerk­charak­ter, erklärt Blaschke. „Wir disku­tieren nicht nur Fachthemen, sondern auch standespolitische und betriebswirt­schaftliche Fragen, die uns über den Beruf hinaus bewegen.“

 

Eines der Schwerpunktthemen in diesem Jahr war Europa. Dazu berichtete Vesna Barac-Furtinger, Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Women in Dentistry“ der ERO (European Regional Organisa­tion of the Fédération den­taire inter­nationale). Die Europa­kennerin sprach von den steigenden Zahlen praktizie­render Zahnmedizinerinnen weltweit, betriebswirtschaftlichen Herausforderungen bei der Praxisgrün­dung und -betreibung und den Schwierigkeiten der Frauen, sich untereinander zu vernetzen. Letzteres sei jedoch dringend notwendig, betonte Barac-Furtinger, denn die Probleme, auf die Zahnärztinnen bei ihrer Berufsausübung stoßen, seien grenzüberschreitend. „Das Weimarer Forum ist eine hervorragende Plattform, um Frauen miteinan­der in Kontakt zu bringen.“ Der Kongress setze die richtigen Impulse für die Netzwerkarbeit: "Hier sollten wir anknüpfen und diesen Prozess auf europäi­scher Ebene fortführen“, hielt Barac-Furtinger abschließend fest.

 

Auch Janna de Rudder, Beigeordnete für Soziales, Jugend und Bildung der Stadt Weimar, würdigte in ihrem Grußwort das KompetenzNetzwerk ZoRA. „Mischen Sie sich ein, vernetzen Sie sich“, gab sie den Teilnehmerinnen mit auf den Weg. Dem schloss sich auch der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher an und ergänzte: „Sie müssen selbst aktiv werden, jemand anderes tut es nicht für Sie.“ Ein Appell, der bei den Netzwerkerinnen ankam.